Freitag, 18. September 2009

Review: Vault - Fuck Off And Die

Salve 

Mit Vaults "Fuck Off And Die" gibt es wieder eine hochklassige Veröffentlichung von Flos Dying Victims Productions. Wieder gibt es ordentlich value for money und die ersten 33 Besteller dürfen sich wieder freuen, gegen eine geringe Zuzahlung die Möglichkeit zu haben, neben dem Tape auch noch ein T-Shirt und Button zu erhalten. Einer der Glücklichen, der hiervon eines bekommen hat bin ich und zum wiederholten Male bin ich hochzufrieden. Wie auch schon beim ersten Release von Iron Kobras "Cult Of The Snake"-Demo ist auch dieses mal wieder die Qualität bestechend hoch.

Auch das Tape ist in seiner Aufmachung eine Freude für den Augapfel: Ein absolut cooles Cover, das sich dann auch gleich auf dem Shirt gut macht:


Vault kommen aus Malaysia, das auf der Weltkarte des Heavy Metal nicht unbedingt die tiefsten Spuren hinterlassen hat. Wenn ich so Recht überlege, fällt mir auf die Schnelle nicht eine einzige Band ein, die von dort stammt. Damit bekommt die Band auf alle Fälle schon einmal den Exotenstatus zugeteilt. Musikalisch gibt es Thrash, der mit einem gewaltigen Anteil Punk angereichert ist. 

Der Punk regiert nicht nur in musikalischer Hinsicht, denn schon der erste Titel "Fuck Off And Die" gibt eine dementsprechende Parole aus. Auch wenn der Titel einen an Darkthrone denken lässt, fühle ich mich beim Hören vor allem an die etwas neueren The Exploited erinnert.

Weiter geht es mit "Onslaught Of Death", dessen Punk-Anteil schon wieder geringer ist. Insbesondere das Gitarrensolo lässt sämtliche Punk-Anleihen vergessen, ist aber insgesamt aber auch der Track, der damit am wenigsten ins Ohr geht von allen. Das soll jetzt aber nichts negatives sein - alle anderen Lieder setzen sich nämlich bereits nach dem ersten Viertel dermaßen im Hirn fest, dass es schon eines Vorschlaghammers bedarf, sie wieder zu löschen.

Der nächste Song "Heavy Metal Attack" ruft mir in Bruchteilen von Sekunden insbesondere eine Band ins Gedächtnis: Toxic Holocaust! Wahrlich nicht die mieseste Referenz.

Mit "Metal Of Death" ist dann ein extrem nach vorne preschender Song geboten, der an wenigen Stellen so ein ganz klein wenig solinger Schwermetall durchklingen lässt - ich kann aber verstehen, wenn das außer mir niemand erkennt. Ich habe keine Ahnung, wieso ich das so höre; vielleicht will ich mich auf Biegen und Brechen auch daran erinnert fühlen

Das abschließende "Vengeance" gibt dem Hörer dann nochmal einen schönen Arschritt mit einem Song, der live unter Garantie grandios ankommt und eine herrliche Basslinie bietet - da weitet sich mein Herz zu einem saftigen Steak.

Was darf man also von diesem Demo halten? Gewiss wird hier kein neues Genre geschaffen und die Musik bietet auch nichts, was man nicht irgendwo und irgendwann schon mal gehört hat. Aber ist das nun was schlechtes? Nein - alles andere als das! Das Demo zu hören macht tierisch Spaß und geht einem auch nicht auf den Sack, wenn man es - wie ich gerade - in einer zweistündigen Dauerschleife hört, was bei einer solch technisch-bregrenzten Band oftmals doch der Fall ist. Sollte es noch Exemplare des auf wie immer strikt auf 333 Stück limitierten Demos geben, sollte man sich fix an Flo wenden - lange kann es nicht mehr dauern, bis es ausverkauft ist.

evlaS

Kommentare:

  1. Absolut geiles Teil, läuft bei mir mit der Division Speed Demo in Dauerrotation!

    Fuck off and Die is so geil rotzig und Metal Attack erinnert einfach nur an alles gute im Metal.

    Matze

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  2. hey, danke für die guten reviews immer!

    mir gefällt das tape natürlich auch ganz gut haha ;)
    noch sind sie natürlich zu haben, die kassetten!
    flo

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