Freitag, 3. Juli 2009

Bilder: Filmplakate mit Metalfaktor

Salve

Als Vollzeit-Metalhead wandelt man immer wachen Auges durch die Welt und beurteilt alles und jeden unweigerlich nach seinem Metalfaktor. Man hat auf Konzerten schon die obskursten Dinge erfahren, die angeblich Metal sind. Und ich werde mir im Folgenden Filmplakate vorknöpfen, die ohne jeden Zweifel mehr Metal sind als ein Stahlträger:

Wie sähe es aus, wenn man "Pleasure Slave" von Manowar bildlich umsetzen würde? Ich denke die italienische Klamotte "Als die Frauen noch Schwänze hatten" trifft es exzellent.


Ein Filmtitel, der genau wie der Film 100% Metal ist und dann noch so ein Cover - herrlich!

Man kennt den Film auch unter "Toxic Avenger" - ein Wunder, dass es bis 2006 Zeit gebraucht hat, dass eine Band diesen Namen adaptiert. Schade, dass sie das für das Cover nicht auch noch durchgezogen haben.

Kennt wer diesen Streifen? Bin bei meinen Recherchearbeiten über das Bild gestoßen und kann es mir auch gut als Plattencover vorstellen.

Der Film konnte mich trotz seines Kultfaktor nicht länger als 20 Minuten vor dem Fernseher halten - aber das Cover ist auch für mich überzeugend.

Kumite - was für ein geiler Soundtrack!

Ich kenne den Film nicht, aber ich denke es ging schon mehreren so, beim Anblick dieses Bilds unweigerlich an das Led Zeppelin-Logo zu denken. Zumindest ist es mir innerhalb von Milisekunden vor mein geistiges Auge getreten, als ich dieses Cover sah.


Dieser Film ist ein maßgeblicher Einfluss für - nicht nur - meine geliebten Iron Kobra.

Wenn Paul Hogan etwas weniger Lächeln würde und Linda Kozlowsi vielleicht ein wenig mehr so aussehen würde, wie man sich Tarzans Freundin Jane vorstellt, wäre das Cover sogar noch mehr Metal. Aber alleine der technische Stil ist schon begeisternd. Da können die mir tausendfach gephotoshopte Bilder vorsetzen, die noch so gut aussehen - das hier ist die Krönung dessen, wie ich mir Metalcover vorstelle. Heute aber kaum noch zu bezahlen - leider!


"Du bist eine Krankheit und ich die Medizin dafür!" als Textzeile im Film und ein Saxon-Song als Untertitel - kein Wunder, dass das Filmplakat dem in nichts nachsteht.

Running Wild sind bald nicht mehr. Schade, denn hier hätte ich das Cover für ein weiteres Album - hat nicht sollen sein.

Ohne Worte - das Bild ist sowas von Metal!

Dem Plakat würde wohl ein Konzeptalbum am besten gerecht werden.

Das Bild weckt Assoziationen an das BESTE ALBUM ALLER ZEITEN!

Muskelmann mit VoKuHiLa - purer 80er Metal!

Ich stelle jetzt mal eine gewagte These auf: Der Knarrenheinz von Sodom ist in Wahrheit Chuck Norris mit Gasmaske. Wer könnte daran noch zweifeln angesichts dieses Bildes?

"Wenn ich meine Kappe umdrehe ist es wie wenn ich den Motor meines Trucks starte." Kein Zitat aus einem Metalsong, sondern aus eben jenem Streifen.

Die Farbgebung hat Anleihen an meinen Lieblingskünstler Ed Repka, ein Genie der Farben!


Und schon wieder Sylvester Stallone und schon wieder kann ich es mir nicht verkneifen, Zitate aus allen Rambo-Filmen anzubringen:

Rambo: Geh nicht weiter. Hör auf oder du hast einen Krieg, den du nie begreifen wirst!

Trautman: Du kannst nicht rumlaufen und harmlose Zivilisten umbringen! Rambo: Es gibt keine harmlosen Zivilisten!


Rambo: Meine Zeit ist um, das heißt, mein Krieg ist vorbei.
Rambo: Um den Krieg zu überleben, muss man selbst zum Krieg werden.


Russischer Offizier: Wer sind sie?

Rambo: Ihr schlimmster Alptraum.


Rambo und Trautman umstellt von Hunderten von Soldaten.
Trautman: Und was machen wir nun?

Rambo: Hmmm, umzingeln läuft nicht.


Rambo: Wenn man dich dazu zwingt, ist Töten so einfach wie Atmen.


Rambo (zu sich selbst): Der Krieg liegt dir im Blut.


Rambo: Lebe für nichts, oder stirb für etwas!


Und ich möchte gleich noch eine offizielle Aufforderung an meine Freunde von Nuclear Warfare nachschieben: Ich möchte von euch eine Hymne komponiert haben, in dessen Text ein Großteil eben jener Zitate untergebracht wird!

Das Cover gehört natürlich zu einer Band mit einer Sängerin. Und bevor jetzt noch mehr Trällerelsen aus ihren Löchern kriechen, um mir die Ohren vollzuheulen: Nehmt euch verdammt nochmal ein Beispiel an Rock Goddess, die beweisen, dass Frauen wie Hölle rocken können!

Wie auch schon für "Crocodile Dundee" weiter oben gilt auch hier, dass ein etwas anderer Gesichtsausdruck Michael J. Fox einen höheren Metalfaktor verleihen würde, aber was soll's? Immer noch schöner als das Debütalbum von "Wolf", dem dieses Bild hier besser gestanden hätte.

Eigentlich wollte ich es vermeiden, Filme in die Liste aufzunehmen, die von Haus aus schon röck'n'röllig sind, denn selbstversändlich sind auch "Eat The Rich" oder "Detroit Rock City" von Haus aus tierisch Metal. Am kultigen Plakat zur Rocky Horror Picture Show kam ich dennoch nicht vorbei, da es als einziges in der Auflistung hier repräsentativ ist für den Glam Metal.

Und zum Abschluss nun das ultimative Metalcover! Hier stimmt von Anfang bis Ende alles. Wer den Film nicht kennt, jedoch eine große Liebe für die Filme von Bud Spencer und Terence Hill inklusive der immer wieder genialen Synchronisation im Schnodderdeutsch hat, sollte unbedingt mal einen Blick riskieren; "Wild trieben es die alten Hunnen" ist für mich eine Perle des italienischen Kinos, die möglicherweise erst im Deutschen wirklich vollkommen zur Geltung kommt. Und wenn eine solche Perle dann noch von einem solchen Cover gekrönt wird - was könnte man mehr verlangen?

evlaS

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