Freitag, 27. März 2009

Meine Beweggründe

Salve 

Jahrelang habe ich mich gesträubt und nun mache ich es doch: Ich bin unter die sogenannten "Blogger" gegangen. Warum das nur? Ich hielt bislang den größten Teil der Menschheit mit einem Blog für sozial inkompetente Menschen, die in selbstdarstellerischer Geilheit jeden noch so stupiden Gedanken niederschreiben, um die in der Realität verloren gegangene Beachtung zu kompensieren und auf die Art und Weise zumindest Beachtung von anderen Idioten zu erhalten, die selbst wohl auch mal besser daran täten unter Menschen zu gehen.
Warum nun also dieser Sinneswandel? Als erstes möchte ich sagen, dass ich nun Menschen kenne, die ebenfalls bloggen und ich deren Niederschriften mit dem allergrößten Vergnügen lese. Es sind Menschen, die ich schon lange bevor es so etwas wie Blogs überhaupt gab bereits kannte. Ich musste feststellen, dass dieses Medium einfach erstklassig dafür geeignet ist, Leute über die Dinge zu unterrichten, die sie sonst wohl erst sehr viel später erfahren hätten. Man hat die Möglichkeit - wenn dies denn gewünscht ist - eine große Menge an Menschen zu erreichen.

Nun möchte ich es eben auch einmal versuchen, diese Möglichkeit zu nutzen. Schließlich lerne ich mehr und mehr die unglaublichen Vorteile der ganzen Web 2.0-Sache zu schätzen. Ich bin begeisterter Last.FM-Nutzer und auch vieles andere, was ich vielleicht erst im Verlauf der Nutzung dieses Blogs erfahren werde bereitet mir einfach große Freude. Als nächstes Projekt werde ich wohl mal testen, wie sich twittern so anfühlt...
Die Frage nach einem Thema, das sich durch diesen Blog wie ein roter Faden ziehen soll war schnell gefunden - in meinem Falle kann es nur eines geben: MUSIK! Schon nach meinen ersten Konzerterfahrungen habe ich immer wieder Berichte von unvergesslichen Abenden geschrieben - die einzige Veränderung wird nun sein, dass einfach ein wesentlich größeres Publikum die Möglichkeit erhält das nachzulesen, was ich denn so von Konzerten, Alben, Liedern, Bands und sonstigem im großen Universum der Musik denke. Ob dieses Publikum diese Möglichkeiten denn schlussendlich auch nutzt oder ich alles nur für mich selber schreibe ist mir schlussendlich eigentlich mehr oder weniger egal: Mir bereitet die Schreiberei und die Beschäftigung mit meiner Muttersprache auch so Freude und die Suche nach einer möglichst großen Leserzahl stünde schließlich auch im krassen Gegensatz zu meinen anfänglich genannten Ressentiments, die ich zumindest zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht vollständig ausräumen konnte.
Über Kommentare jeglicher Art würde ich mich aber dennoch freuen!

evlaS

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen